Philosophie

Hundeschule Alpha Dog | Hund/Mensch-Begleitung HNF (Hunde natürlich führen)

Natural Leadership oder Intuitive Führung, durch Präsenz, Energieübertragung & Persönlichkeitsentwicklung

Wer ist hier der Boss? Und schon schreien sie auf, all die Menschen, die meinen, Führen sei etwas böses. Dabei ist doch nur die Frage: «wie?».

 

Und jemand muss es tun. Jedes Schiff braucht seinen Captain wie auch seine Crew. Unter Tieren ist das die natürlichste Sache der Welt, so selbstverständlich wie für jede Spotmannschaft und wenn DU die Regie nicht übernimmst, muss dies zwangsläufig dein Hund tun. Er wird sich dazu verpflichtet fühlen, wie das älteste unter Waisenkindern und damit in den allermeisten Fällen, in dieser menschlich geprägten Gesellschaft und seinem meist halt doch nicht ganz vollkommen artgerechten Lebensfeld, komplett überfordert sein und unweigerlich immer wieder mit seinen Entscheidungen anstossen. 

Denn was rein unter Tieren als überlebenswichtig gelten mag, wird in dieser Menschenwelt schnell mal als asozial und problematisch bewertet und sanktioniert. Fair ist anders, oder? Und da der Hund unsere Welt nicht so einfach rationell erfassen kann, wir ihn aber zu uns geholt haben (nicht er uns zu sich), ist es an uns, als ihm in unserer Menschwelt überlegene, sich auf ihn, auf seine innere Welt, sein Wesen, seine Art zu denken, fühlen, kommunizieren und handeln, einzulassen. Wir müssen erst seine «Sprache» lernen, bevor wir ihm unsere «erklären» können. 

Bei Alpha Dog gibt es keine besonderen Disziplinen. Wir benötigen im Grunde nicht mal ein «Fuss» oder «Platz», ja, nicht einmal ein «Sitz» brauchen wir unbedingt, um mit unserem Hund friedlich zusammenleben zu können.

Aber was tun wir dann, bei Alpha Dog?

 

Nun ja, ein «Sitz», «Platz» oder «Fuss» ist zwar nicht zwingend notwendig, kann jedoch im Alltag unter zivilisierten Menschen dennoch ganz praktisch sein. Daher stärken wir natürlich auch diese und einige weitere Grundkompetenzen.

Viel wichtiger ist uns jedoch, dass du und deine Fellnase entspannt durch euer gemeinsames Leben spazieren könnt und mit Leichtigkeit jegliche Situationen zusammen meistert. Und das erreichen wir nun mal nicht über Dressur und einstudierte Muster. Das mag eine Weile ganz gut klappen und bei manchen sogar noch länger. Sehr oft jedoch eben auch nicht.

 

Was wir wirklich brauchen, ist eine klare Hierarchie, mit fairen Spielregeln. Wie so etwas unter Tieren aussieht, erfährst du u. a. hier.

Was wir unter Energieübertragung und Territorialem Verständnis meinen, erfährst du hier.

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Gerade als Frau versteht man bald, dass es nicht um Chef Attitüden geht, um der wahre Boss zu sein.

 

Führung kann sehr wohl leise sein, sanft und liebevoll, aber eben auch klar und konsequent.

 

Führen lernen durch Energieübertragung & Verständnis

Hast du schon mal was von Stimmungsübertragung gehört? Oder von Schwingungen? Dass eine gewisse Spannung in der Luft liegt ...?

 

Hunde sind nicht einfach nur Meister der Kommunikation, sie sind auch viel feinfühliger als viele – v. a. erwachsene – Menschen. Ist dir auch schon aufgefallen, dass dein Hund nicht immer gleich auf dich reagiert? Wenn's dir vielleicht mal nicht so gut geht oder wenn du gestresst, genervt oder andersrum, vollkommen in deiner Mitte warst?

Und hast du vielleicht auch schon mal erlebt, dass dein Hund nicht auf alle Menschen gleich reagiert, auch wenn die sich (vermeintlich) gar nicht grossartig anders benehmen? Das hat sehr viel mit deren Ausstrahlung, mit ihrer inneren Haltung zu tun. Sowohl im positiven wie auch im negativen. Der Hund bewertet hündisch intuitiv, damit umzugehen – er nimmt wahr, teilt ein und handelt. 

Führen kann man lernen, muss man aber auch wollen.

Willst du einen Hund führen, musst ihn verstehen. Somit macht es durchaus Sinn, zu schauen, wie sich Hunde untereinander führen, leiten, lenken, welche Sprache sie untereinander «sprechen». Über die Grundlagen der Kommunikation mit und unter Hunden sowie zu deren Grundbedürfnissen findest du bereits eine Menge Basiswissen in unseren AlphaSchlau Online Kursen. Diese findest du hier.

In unseren Gruppenstunden, Packwalks oder Einzelcoachings gehen wir immer wieder auf diese Arten der Kommunikation mit unseren Hunden ein. Wir schulen einerseits unser Auge und Gespür für den Hund, arbeiten aber auch an unseren inneren Baustellen, die uns nicht selten vor die grössten Herausforderungen stellen. Bei uns findest du also keine abgeschlossenen Kursblöcke, um irgendwelche Disziplinen zu erlenen, sondern wir fördern eine Art Teambuilding von dir und deinem Hund sowie auch innerhalb der gesamten Gruppe.

Das sind Prozesse, von jeweils individueller Dauer. Ausgelernt hat man so gesehen eh nie. Hat man den einen Knoten gelöst, kommt im Leben doch immer gleich der nächste. Aber was wäre das Leben, ohne Herausforderungen ... In Einzelcoachings kommst du natürlich immer schneller voran, was eure persönlichen Themen angeht, in der Gruppe lassen sich v. a. innerartliche und gruppendynamische Themen erkennen, lösen, festigen oder was denn auch gerade ansteht. Und dazu ist man nie zu jung oder zu alt.

 

Viele Hundehalter glauben, sobald ihr Hund einigermassen «funktioniert», benötigen sie keinen Support, keine Hundeschule mehr. Das mag auch so sein, hat man hierbei die klassische Hundeschule, die reinen Erziehungskurse oder allenfalls den Hundesport im Kopf. Doch sozialer Austausch unter Artgenossen wie auch zwischen Hund und Mensch sowie auch menschlich persönliche Weiterentwicklung hat kein Ablaufdatum. Gerade ältere oder bereits etwas lebenserfahrenere, gefestigtere Hunde, können in diesen Gruppen eine sehr wertvolle Rolle übernehmen und jüngeren oder Neuankömmlingen Halt vermitteln. Sie können den Jungspunden innerartliche Verhaltensweisen zeigen, die wir Menschen niemals so könnten. Z. B. wie man seinen Fang angemessen einsetzt, was in welchem «Rassedialekt» wie verstanden wird, wie man mit neuen Situationen, Impulsen oder Schreckreizen umgeht oder auch, wie man sich Menschen gegenüber respektvoll verhält.

 

Das kann eine schöne Aufgabe sein, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Ist dabei der Mensch als höchste Instanz, als oberste Leitfigur involviert, festigen wir automatisch wiederum unsere Position, als Schiedsrichter, als Regieanleitung und sorgen für Spielregeln, die dann doch nicht allzu tierisch ausarten. 

 

Anleiten durch Raumeinteilung

Das Hunde territorial «denken», hast du vlt. schon im Einleitungstext auf unserer Startseite  gelesen. Doch was bedeutet das nun für uns, im Zusammenleben mit ihm?

 

Genau dem gehen wir in all unseren Coachings, ob in Gruppen oder einzeln, auf den Grund, bzw. arbeiten nicht einfach nur körpersprachlich, sondern machen uns auch das räumliche Verständnis von Hunden zunutze. Wusstest du z. B., dass sich Hunde nicht einfach von ungefähr irgendwo in einem Raum hinlegen? Hunde positionieren sich sehr bewusst und «sprechen» auch auf diese Weise zu uns. Mehr zu diesem spannenden Thema erfährst du ebenfalls schon mal in unseren Onlinekursen. Denn um etwas tief verstehen zu können, kommt man um ein Bisschen Theorie halt auch nicht herum. Und wie wir nun wissen – nur wer den Hund versteht, kann ihn auch sicher anleiten und durchs Leben navigieren.  

Fazit:

Bei uns lernst du deinen flauschigen Lebensbegleiter nochmal wirklich kennen und tief verstehen. Du lernst seine «Sprache», seine Körpersprache, sein Ausdrucksverhalten, seine Art zu denken, fühlen und handeln, wieso er (oder natürlich immer auch sie) wann und wo auf welche Art reagiert oder agiert. 

Du findest Raum und Möglichkeiten, deinem Hund ein Heimatgefühl zu schenken, dass letztendlich doch nur Hunde untereinander sich geben können. Stell dir vor, du würdest unter Affen leben oder unter Wölfen ... Wie wäre es, wenn du da ab und zu einem anderen Menschen begegnen würdest ...? Und wie wäre es, wenn ihr euch öfter treffen würdet? Wenn du einige zur Auswahl hättest und den doofen nicht allein überlassen würdest – speziell wenn du dabei noch ein Menschkind, also noch nicht vollumfänglich handlungsfähig wärst ...?

Und last but not least lernst du bei all dem, in diesem bestimmt nicht immer nur einfachen Spaziergang durchs Leben mit deinem Hund, dich selbst auch nochmal neu kennen. Deine Grenzen, deine Blockaden, deine Glaubensätze und deine inneren Denkschranken ... Aber ganz klar auch deine Stärken! Lässt du dich auf diesen wundervoll abenteuerlichen Weg mit deinem persönlichen Lehrmeister Hund, mit deinem Seelenpartner, mit dem du dich wohl irgendwann im Universum zu diesem irdischen Treffen hier verabredet hast, ein, so wirst auch du mit ihm und durch ihn wachsen, aufblühen und nochmal neue Dimensionen des deines Seins entdecken. 

Einige der folgenden Videos entstanden im Rahmen unseres Vlogs, zum Hundeleben mit unserem Vizsla Rüden, King Aragon, noch vor meiner Trainerausbildung.