Train your Baby like a Dog – Bitte was?!
Was provokante Sendungen uns über gute Führung lehren können
2019 strahlte der britische Sender Channel 4 einen Pilotfilm unter dem Titel «Train Your Baby Like a Dog» aus. Im Mittelpunkt stand die Hundetrainerin und Tierverhaltensberaterin Jo-Rosie Haffenden, die Methoden aus dem Hundetraining – insbesondere positive Verstärkung und Clickertraining – auf Kinder übertrug. Channel 4 selbst bewarb das ausdrücklich als neuen Ansatz für Eltern, die mit dem Verhalten ihrer Kinder überfordert waren.

Schon in Grossbritannien löste das Format heftige Kritik aus. Besonders der Titel und die Vorstellung, Kinder mit Clicker und Belohnungen zu «trainieren», wurden als entwürdigend bzw. problematisch empfunden. 2021 griff RTL das Konzept in Deutschland erneut auf, diesmal mit der Hundetrainerin Aurea Verebes und zwei Familien. Auch hier wurde mit Clicker, positiver Verstärkung und konkreten Verhaltensübungen gearbeitet – etwa bei Schlafen, Zähneputzen und Kooperation.
Und da wurde es richtig laut: Vor der Ausstrahlung gab es eine Petition, die bis zum 5. Januar 2021 über 31'000 Unterschriften hatte. Nach der Ausstrahlung lagen der Niedersächsischen Landesmedienanstalt mehr als 100 Beschwerden vor. RTL hatte übrigens selbst gar nicht den Anspruch, damit eine wissenschaftlich etablierte pädagogische Methode zu präsentieren. Der Sender sprach ausdrücklich von einer «provokanten These».
Und ganz ehrlich? Ich kann die Empörung verstehen – und bin es auch selbst.
Ein Kind ist kein Hund und ein Hund kein Kind
Aber das ist gar nicht mein persönlicher Trigger. Mich stört es viel weniger, wenn wir Kinder mit Hunden vergleichen, als der konkrete Umgang mit beiden. Hunde haben, je nach Rasse und individuellen Fähigkeiten, in einzelnen Bereichen ihrer kognitiven und sozialen Fähigkeiten durchaus Parallelen zu menschlichen Kleinkindern. Vereinfacht wird deshalb manchmal davon gesprochen, dass Hunde in ihrer kognitiven Leistungsfähigkeit einem drei- bis fünfjährigen Kind ähneln. Je nach Fähigkeit gibt es jedoch grosse Unterschiede.
Sprich, sie sind in der Lage, gewisse Zusammenhänge zu begreifen. Keine hohe Mathematik, aber beispielsweise soziale Zusammenhänge, Erwartungen, Abläufe und Konsequenzen, wie etwa Fairness oder man vermutet, dass Hunde sogar ein Gewissen haben. Weiter hat der Hund auch ein Bewusstsein für seine Lebensphase und gewinnt ebenso an Lebenserfahrung und bewertet im Laufe des Lebens vieles anders als zuvor – wie wir Menschen auch. Entwicklungspsychologie und Nervensystem sind sich tatsächlich viel ähnlicher, als man lange glaubte – und trotzdem stellenweise elementar unterschiedlich. Dazu aber später mehr.
Denn wenn wir uns die Aufregung zu dieser Sendung einmal genauer anschauen, kommen wir zu einer Frage, die sehr viel interessanter ist als der Vergleich beider Spezies:
➡️ Warum akzeptieren wir beim Säugetier und Familienmitglied Hund noch immer Umgangsformen, welche wir bei einem Kind als veraltete, unfaire oder unmoralische Erziehungsmethoden bezeichnen würden?
Wenn wir heute aus der Bindungsforschung wissen, dass genau solche Ansätze beim Säugetier Mensch teilweise massive psychische Folgen für das spätere Leben hinterlassen können ...?
Die Antwort ist so simpel wie komplex:
Wir leben den Bindungsstil, den wir selbst erfahren haben.
Was es über uns selbst aussagt
Je nachdem, wie wir selbst geprägt wurden, geben wir Werte, Haltung und emotionale Verknüpfungen weiter. Wer früh gelernt hat, dass man nur gesehen wird, wenn man Leistung bringt, wer sich nur sicher fühlen konnte, wenn man sich maximal anpasste, beschwichtigt hat oder nicht auffiel, oder wer nie wusste, ob die Stimmung heute hell wird oder gleich wieder kippt ... All diese Erfahrungen brennen sich tief in unsere Seele ein. Wir haben sie verinnerlicht. Man muss nicht mehr darüber nachdenken – sie passieren.
Wir reagieren, wie es unser Nervensystem gelernt und x-fach trainiert hat. Wir sprechen hier von Entwicklungstrauma und unterschiedlichen unsicheren Bindungserfahrungen.
Parallel gibt es natürlich – und zum Glück – auch sicher gebundene Menschen. Und genau diese wurden eben nicht in gleicher Weise durch Konditionierung, Parentifizierung etc. belastet.
Nichts davon ist in Stein gemeisselt
Wichtig ist jedoch, dass wir uns dessen bewusst werden. Wir denken, fühlen und handeln aus unseren persönlichen Prägungsmustern, aus unseren Erfahrungen heraus. In der Regel relativ unbewusst. Man tut, was man kennt. Man denkt, wie man es gelernt hat. Und so fühlt es sich bekannt und somit sicher an. Bis auf diese ganzen Momente, in denen es eben nicht rund läuft. Und da erkennen wir zwar den Sand im Getriebe, aber noch nicht, woher er effektiv kommt.
Wer nun also spürt, dass da wohl etwas nicht stimmt, beginnt sich umzusehen. Beginnt zu suchen, zu vergleichen, vielleicht auszuprobieren. Und dabei können neue Erfahrungen und neue Verknüpfungen entstehen.

Das Problem ist nur: Sobald es ans Eingemachte geht, kippen wir automatisch wieder in alte Muster.
Weil diese uns eben vertraut sind – selbst wenn wir wissen, dass sie nicht gut sind oder sich sogar schlecht anfühlen. In einer – für unser Nervensystem – bedrohlichen Lage schaltet unser Gehirn jedoch in einen anderen Verarbeitungsmodus und wechselt in den sogenannten Überlebensmodus.
Das passiert meist ebenfalls unbewusst und vor allem lässt es sich ab einem gewissen Punkt nicht mehr einfach willentlich steuern.
➡️ Das sind dann die Momente, die sich hinterher ungut bis echt sch...💩 anfühlen und nicht selten in Selbstvorwürfen münden: «Wieso habe ich nichts gesagt? Ich hätte mich wehren sollen!» 🙈
«Ich wollte doch nicht schon wieder schreien. Ich schäme mich so ...» 😣😔
«Jetzt habe ich ihm das schon wieder abgenommen, obwohl ich doch nicht mehr immer für ihn die Verantwortung tragen will ...» 🤔
«Jetzt habe ich es wieder nicht geschafft, sie einfach mal machen zu lassen. Wieso muss ich mich auch immer einmischen?!» 🫥
Was machen wir nun also daraus?
Die Erkenntnis ist wie immer der erste Schritt. Danach geht es darum, tiefe Muster zu entschlüsseln, zu verändern und traumatische Erfahrungen – man spricht paradoxerweise davon, sie zu integrieren. Das ist oft ein langwieriger, aufwändiger Prozess, der Übersetzung, Unterstützung und Begleitung auf verschiedenen Ebenen braucht.
Leider steht selbst die Humanpsychologie hier noch eher am Anfang ihrer Erkenntnisse ... Aber es kommt. Immer mehr Fachpersonen lassen sich weiterbilden und die Forschung bringt immer mehr Licht ins Dunkel.
Gerne helfe ich dir, wenn dich diese Thematik tiefer interessiert oder du dir überlegst, welches die nächsten sinnvollen Schritte oder Anlaufstellen für dich sein könnten.
Erziehungs- & Führungsstile
Entwicklungstrauma kann unter anderem auch im Zusammenhang mit belastenden oder ungünstigen Beziehungserfahrungen und Erziehungsbedingungen entstehen, etwa bei stark autoritären oder vernachlässigenden Erziehungsformen. Pädagogik und Entwicklungspsychologie stehen hier eng beieinander.
Und wenn wir nun bedenken, dass sich das Hundegehirn und die Hundepsyche in manchen grundlegenden Entwicklungsprozessen durchaus vergleichbar entwickeln wie das menschliche Pendant ...
Deshalb ist es so elementar wichtig, dass wir uns als Eltern, aber auch als Hundehalter, mit unseren eigenen Bindungsmustern und Prägungen auseinandersetzen, um nicht blind alte Wunden und Belastungen an unsere Schützlinge weiterzureichen.
Autoritäre Erziehung und Führung
Diesem Stil unterliegt ein stark hierarchisches Prinzip.
«Ich Chef, du gehorchst!»
«Einfach, weil ich es sage!»
«Solange du deine Füsse unter meinen Tisch stellst ...»
«Wer zahlt, befiehlt.»
Diese Denke wurzelt unter anderem in einer Zeit des Mangels, des Kampfes und des Überlebens. Man hatte keine Zeit, keine Kapazität und keine Rücklagen, um entspannt zu verhandeln. Es ging um alles oder nichts, oft während oder in Nachkriegszeiten. Der Ton ist scharf und wenig verständnisvoll. Man muss funktionieren. Handeln. Machen, was nötig ist, nicht was gut tut oder vergnügt. Luxus gehört dem Sieger. Macht des Stärkeren. Von diesem Stil gibt es natürlich brutalere, aber auch mildere Formen – je nach Prägungsintensität auch wieder dieser Eltern oder Anführer und je nach Strenge der Umstände in dieser Zeit.
Bei der brutaleren Form wurde oft mit Druck und körperlicher wie auch seelischer Gewalt regiert. Die mildere Form – das mag nun vielleicht viele erstaunen – wurde später tendenziell immer stärker über Belohnungsanreize gestaltet.
Und ja, auch belohnungsbasiertes Training kann zum autoritären Stil gehören. Positive Verstärkung verändert nicht automatisch die Haltung dahinter. Ich gebe vor. Du hast zu erfüllen. Du hast zu funktionieren, wie ich es mir vorstelle.
Wenn das die vorherrschende Haltung ist, sind wir in einem Geschäftsmodell, das eben entweder über Leistung-Lohn arbeitet, über Lockmittel, Bestechung oder Manipulation und Dominanz. Es geht vorherrschend darum, dass der Stärkere seinen Willen, seine Sicht der Dinge durchsetzt – egal mit welchen Mitteln. Die Bedürfnisse des Mächtigeren stehen an erster Stelle.
➡️ Und das kann man sich dann noch lange schönreden:
«Es tut ihm doch gut. Der braucht das, sonst ...»
... passt er nicht in mein Schema.
«Uns hat das auch nie geschadet.»
Bist du sicher ...?
«Sie will das doch selbst! Schau, wie sie sich freut!»
Sie freut sich vor allem, wenn sie dir gefällt und du dann nett zu ihr bist.
«Laissez-faire», permissiv oder Vernachlässigung
Die Kriegsjahre waren vorüber, der wirtschaftliche Aufschwung wurde immer spürbarer und der Überlebensmodus hatte – so könnte man meinen – ausgedient. Auf hoher See, bei Sturm und drohender Felswand versteht es sich von selbst, dass der Kapitän nicht lange verhandeln kann. In solchen Zeiten macht es durchaus Sinn, kurzfristig autoritär, bestimmend und dominant aufzutreten. Und wer da querschlägt, gefährdet letztlich die gesamte Besatzung.
Doch was in den Kriegs- und Nachkriegsjahren zum Alltag wurde, hatte irgendwann keine Substanz mehr.
Die jungen Hippies der 60er- und 70er-Jahre liessen sich nicht mehr alles gefallen und rebellierten gegen ein System, von dem sie sich nicht mehr abhängig fühlten.
Und weil jedes Extrem erst mal ins andere ausschlägt, wie ein Pendel, das zurückschwingt, bevor es ruhiger wird, verfiel man in diesen Zeiten auch in der Erziehung ins genaue Gegenteil.
«Das Kind weiss am besten, was ihm guttut. Wir sind spirituelle Wesen.»
Ja, aber wozu gibt es dann Eltern mit mehr Erfahrung ...?
«Wir dürfen das Kind nicht zwingen, sich die Zähne zu putzen, das wäre Gewalt.»
Wenn ihm die Zähne dann rausfallen, ist das auch gewaltig ...
«Du kannst wählen, du bist ein freies Wesen.»
Zu viele Optionen können auch schnell überfordern. Kinder wissen ja oft noch gar nicht, worauf sie sich langfristig einlassen ...
«Er möchte jetzt aber halt gerade lieber deins haben. Du bist doch erwachsen und kannst das verstehen.»
Nein, ich möchte nicht, dass dein Kind sich meinen Kuchen einfach von meinem Teller nimmt! Wünsche sind nicht immer elementare Bedürfnisse.
Autoritativer oder demokratischer Stil
Nachdem man irgendwann erkannt hatte, dass also weder ein streng autoritärer noch ein zu freizügiger Erziehungsstil wirklich stabile Früchte trug, begannen die darauffolgenden Generationen nach einem anderen Weg zu suchen. Doch was dabei entstand, wurde vielerorts zunächst wieder als «die goldene Mitte» verstanden. Man wollte nicht mehr so hart sein, aber auch nicht lasch, also spielte man lediglich mit dem Mass und pendelte man sich irgendwo in der Mitte ein.
Was geblieben ist, war die Grundhaltung. Die Kinder – oder eben dann auch Hunde – haben ein gewisses Bild zu erfüllen. Unser Bild, das wir von einer intakten, gut funktionierenden Gesellschaft haben. Unser Bild, das eben trotzdem immer noch geprägt ist von all den früheren Generationen.
Und genau deshalb stecken wir weiterhin im selben Dilemma fest wie unsere Ahnen damals – irgendwo zwischen Zuckerbrot und Peitsche, irgendwo zwischen einem Pendel von hart und weich.
Es wird immer noch nur das Verhalten, das Ergebnis, das Symptom beurteilt und behandelt, statt das «Warum» dahinter zu suchen.
Heute streitet man sich also nicht mehr über das Auspeitschen oder den Leinenruck, sondern eher darüber, ob der Körperblock nun zu heftig wäre oder aber die Leckerchen zu verwöhnend. Wir sehen zudem eine steigende Tendenz, dass die einen langsam wieder immer softer werden (heute nennt man es bedürfnisorientiert – aus meiner Sicht teilweise völlige Fehlinterpretationen und nichts anderes als damals «Laissez-faire»), die anderen parallel aber wieder immer härter werden (die sogenannten «Körpersprachler» oder bei Kindern die Eltern, die aus Verzweiflung oder im Verstecken dann doch wieder Gewalt anwenden, weil sie nicht weiterwissen).

Was bedeutet denn nun also autoritativ genau?
Es ist eben nicht einfach nur eine moderatere Mischform obiger Stile, sondern geht genau in die Kognition.
Zusammenhänge wollen verstanden werden. Man will tiefer blicken und seine eigenen Anteile im Problem erkennen.
➡️ Man fragt viel mehr:
«Was brauchst du gerade, um dich gut entwickeln zu können?»
– nicht bloss: Was willst du oder ich entscheide komplett für dich.
«Kannst du das überhaupt schon, in deinem Entwicklungsstadium, und was hilft dir, dorthin zu kommen?»
Fördern, statt nur fordern. Beobachten, Hilfestellung bieten, wo nötig, und selbst erkennen lassen, wo möglich.
«Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht. Aber ich kann für genügend Wasser, Licht und Wärme sorgen.»
Weniger er-ziehen und mehr begleiten. Rahmen, Leitplanken und Orientierung bieten und sicheren Raum zur eigenen Entfaltung geben, statt das Individuum in vorgefertigte Formen pressen zu wollen.
Und jetzt noch mal zurück zur Spezies Hund
Wenn sich Hunde nun also in manchen Bereichen ähnlich entwickeln wie Menschenkinder, wo liegt dann die Gefahr der Vermenschlichung von Hunden genau?
Naja, so wie wir Säugetiere alle ähnliche Organe haben und eine Niere oder der Darm bei allen die gleiche Aufgabe hat, so gibt es dennoch elementare Unterschiede. Ein Hund hat z. B. einen kürzeren Darm als der Mensch und benötigt auch andere Verdauungsenzyme als der Mensch, weil er auch andere Nahrungsquellen hat. Nicht alle, aber einige. Und so hat er auch psychisch ähnliche, aber in gewissen Belangen komplett andere Bedürfnisse. Angefangen damit, dass er auf vier Beinen durch die Welt geht und sich viel stärker olfaktorisch orientiert als wir Menschen.
Und deshalb ist es so heikel, Vergleiche zu ziehen, Parallelen andererseits aber nicht zu erkennen.
Und genau hier benötigen wir, so finde ich, noch deutlich mehr Fachwissen und Erfahrung, als man es bisher in der Hundeszene hat. Ich bin der Meinung, es braucht viel mehr interdisziplinäres, gekoppeltes Wissen aus Pädagogik, Psychologie, Neurowissenschaften und Entwicklungstrauma etc., als in heutigen, gängigen Trainerausbildungen überhaupt gelehrt wird. Kynologie und Ethologie sind wichtige Teilbereiche – aber sie reichen allein längst nicht mehr aus, um den Hund in einer heute so komplexen, anspruchsvollen Welt, geprägt von gesellschaftlichen Dynamiken, artgerecht führen und begleiten zu können und ihm ein guter Sozialpartner zu sein. Denn der Hund lebt heute nicht mehr in derselben Welt wie vor einigen Jahrzehnten.
Und genau deshalb ist Hundehaltung heute deutlich anspruchsvoller geworden als noch vor einigen Jahrzehnten.
Was machen wir jetzt draus ...?
Vielen zieht es hier kurz den Boden unter den Füssen weg. Vielleicht erkennst auch du dich an der einen oder anderen Stelle in diesem Text wieder und denkst dir womöglich:
«Okay, das klingt ja alles plausibel, aber wo fange ich jetzt bloss an ...?»
Was hier so simpel klingt, stockt bereits das nächste Mal an der Haustüre, in der Hundebegegnung oder bei der Gewitterangst.
Ich kann dir sagen: Das ist alles völlig normal.
Aber vielleicht beginnt genau hier eine andere Art von Hund/Mensch-Beziehung.
Nicht damit, dass wir noch schneller, konsequenter oder perfekter werden. Sondern damit, dass wir anfangen, genauer hinzuschauen. Nicht nur auf unseren Hund. Sondern auch auf uns selbst. Auf das, was bei ihm, bei mir selbst und auch zwischen uns passiert.
Denn manchmal verändert sich nicht zuerst der Hund. Sondern unser Blick auf ihn. Unsere Perspektive. Und genau dort kann etwas Neues entstehen:
Mehr Verständnis, mehr Sicherheit, mehr gegenseitige Orientierung. Und vielleicht ein ganz anderes Gefühl von Miteinander.
Hier beginnt für mich Verbindung statt Training
Nicht den Hund passend machen.
Sondern Mensch und Hund dabei unterstützen, einander wirklich zu verstehen.
Wir trainieren nicht Hunde – wir übersetzen Hündisch und führen den Menschen wieder «back to the roots», mitten ins Herz.
Und genau das kann man lernen. Von Menschen, die diesen Weg bereits gegangen sind. Über tiergestützte Arbeit, über die Beziehung zu einem Tier, das uns auf ganz besondere Weise zeigt, wo wir gerade stehen.
Du möchtest tiefer blicken?
Vielleicht gibt es bei dir gerade gar kein grosses «Problem». Vielleicht gibt es nur diese eine Situation, bei der du immer wieder denkst: «Warum reagiert mein Hund eigentlich so?» Oder: «Warum schaffe ich es in diesem Moment einfach nicht, so zu handeln, wie ich es mir vorgenommen habe?»
Dann lohnt es sich, genau dort unter die Oberfläche zu schauen. Denn unter sichtbarem Verhalten steckt oft weit mehr, als man auf den ersten Blick erkennt ...
Wenn dich dieser Ansatz anspricht und es dir nicht einfach darum geht, dass dein Hund schnell besser funktioniert, sondern du ihn wirklich verstehen und eure Beziehung bewusster gestalten möchtest, begleite ich dich gerne ein Stück auf diesem Weg.












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