Wenn man abwägen muss, ob eine Situation noch vertretbar ist oder bereits ein potentielles Risiko. Das ist die Sorge, die viele jedes Jahr im Sommer umtreibt.
Sobald die Temperaturen steigen, steigt auch die Verunsicherung darüber, was man dem Hund jetzt noch zumuten kann. Eine einfache Regel bzgl. Hundesport, Nasenarbeit oder anderen Aktivitäten mit dem Hund bei Sommerhitze findet sich nicht so einfach. Weil es auch keine simple Formel gibt. Man muss sehr gut differenzieren und im Einzelfall abwägen. So kann es sehr gut sein, dass intensive Nasenarbeit, wie z. B. Mantrailing, eher mal heikel werden kann, während andere Aktivitäten
Über Medikamente, Trainierbarkeit und die Frage, was Hunde wirklich brauchen
Angst bei Hunden ist ein grosses Thema geworden. Geräuschangst, Trennungsstress, Umweltunsicherheiten, Überforderung. Viele Menschen leiden mit ihren Hunden mit – und suchen verständlicherweise nach Lösungen.
Seit einiger Zeit fällt dabei auf: Medikamente gegen Angst werden immer schneller empfohlen und eingesetzt. Oft mit der Aussage: «So wird der Hund überhaupt erst wieder trainierbar.»
Während Hitze im Auto schnell lebensbedrohlich wird, ist Kälte kein automatisches Risiko – sondern eine Frage der Rahmenbedingungen. Ein Hund kann kurzzeitig auch bei Kälte im Auto bleiben, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind.
Warum Kälte bei Nasenarbeit überhaupt ein Thema ist:
Bei intensiver Nasenarbeit atmet der
Hund sehr häufig und tief durch die Nase. Dabei wird kalte Luft direkt ins Körperinnere gezogen.
Die Nase ist kein neutraler Kanal, sondern ein hoch durchblutetes Organ. Sie erwärmt, befeuchtet und filtert die Atemluft. Je kälter diese ist, desto mehr Körperwärme wird dafür benötigt – Wärme, die dem Körperkern verloren geht.
Die älteren Videos auf unserem Kanal entstanden in unseren Anfängen, im Rahmen unseres damaligen Vlogs, zum Hundeleben mit unserem Vizsla Rüden, King Aragon, noch vor meinen Fachausbildungen.