Wenn Angst leise wird – aber still weiter tobt ...
- Alpha Dog

- vor 1 Stunde
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Über Medikamente, Trainierbarkeit und die Frage, was Hunde wirklich brauchen
Angst bei Hunden ist ein grosses Thema geworden. Geräuschangst, Trennungsstress, Umweltunsicherheiten, Überforderung. Viele Menschen leiden mit ihren Hunden mit – und suchen verständlicherweise nach Lösungen.
Seit einiger Zeit fällt dabei auf: Medikamente gegen Angst werden immer schneller empfohlen und eingesetzt. Oft mit der Aussage: «So wird der Hund überhaupt erst wieder trainierbar.» Und genau hier lohnt es sich, kurz innezuhalten.

Was bedeutet eigentlich «trainierbar»?
Trainierbar heisst in diesem Kontext: Der Hund zeigt weniger sichtbare Symptome. Er bellt oder winselt weniger, flüchtet weniger, hechelt und speichelt weniger, sein Puls ist tiefer – kurz sein Organismus reagiert weniger heftig.
Aber – und das ist der springende Punkt: Weniger sichtbar heisst nicht automatisch weniger Angst!
Medikamente können das Stressniveau senken, ja. Sie können Übererregung dämpfen, den Körper beruhigen, Reaktionen abschwächen. In bestimmten Situationen und bei bestimmten Hunden kann das durchaus sinnvoll sein – als Brücke, als Schutz, als Notlösung. Wie ein Schmerzmittel, um die Spitze zu brechen, um keinen Trampelpfad im sogenannten «Schmerzgedächtnis» zu hinterlassen.
Heikel wird es da, wo wir aufhören zu fragen:
Was passiert eigentlich im Inneren dieses Hundes? In seinem Erleben, in seiner Seele ...?
Angst ist kein Verhalten – Angst ist ein Zustand
Angst ist kein «Fehlverhalten», das man wegtrainieren kann. Angst ist ein innerer Zustand des Nervensystems. Eine der Grundemotionen – wie auch Wut, Trauer oder Freude – und als solche absolut sinnvoll. Sie dient dem Überleben. Ab einem gewissen Punkt übernimmt ein Teil des Gehirns die Führung, der nicht mehr willentlich steuerbar ist. Das Gehirn schaltet in den Überlebensmodus, auf Autopilot, sprich, das lybische System – auch bekannt als Reptiliengehirn – übernimmt. Energie wird gespart und nur noch in Kampf oder Flucht investiert. Ist beides nicht möglich, fällt der Organismus ins sogenannte «Freeze» – eine Erstarrungs- oder Totstellreaktion. Eine uralte Überlebensstrategie, in der Hoffnung, übersehen zu werden, wenn weder Flucht noch Kampf eine reelle Chance darstellen. In extremen Fällen kann diese Reaktion sogar lebensbedrohlich werden. Berichten zufolge erleiden manche Tiere dabei sogar einen Herzinfarkt, da dieser Tod immer noch der «leichtere» ist, als bei lebendigem Leib gefressen zu werden.

Angst zeigt sich in vielen Abstufungen
Wenn wir über Angst sprechen, sprechen wir über ein breites Spektrum:
Von latenter, dauerhafter Unsicherheit, über generalisierte Angstzustände, gezielte Furcht vor bestimmten Auslösern, bis hin zu Panikattacken. Erstere gehen mit permanenter Anspannung einher, letztere fühlen sich an wie «tausend Tode» und sind wirklich die Hölle, wenn man mittendrin steckt!
Da es sich um tief verankerte Überlebensmechanismen handelt, versuchen Menschen – und Tiere erst recht – diese Zustände so gut wie möglich zu verbergen. Wer will sich schon gerne schwach und vulnerabel zeigen. Wer will sich schon als Opfer, als leichte, verletzte Beute outen! Aus demselben Grund zeigen Hunde Schmerzen oft erst sehr spät und man muss so gut hinschauen, nichts zu verpassen. Und aus ebenso ähnlichen Gründen unterdrücken Menschen Wut, Trauer, etc. Instinktiv wollen wir unseren Platz in der Sippe nicht gefährden.
Wenn der Überlebensmodus zum Dauerzustand wird
Dieser Mechanismus ist brillant – wenn es ums nackte Überleben geht. Würde es das, wären wir die Superhelden. Denn diese Grundemotionen sind genau dafür da. Um uns vor dem Tod zu bewahren. Und wenn das Individuum sowas schon mal erlebt hat, merkt sich sein gesamtes System dies. Es lernt: Ui, da muss ich das nächste mal vorsichtiger sein! Das passiert mir nicht nochmal! Wir müssen Ressourcen sparen, damit sie uns im Notfall zur Verfügung stehen. Und lieber eine verpasste Chance, als ein verpasstes Risiko, das mich schlimmstenfalls das Leben kostet! So tickt der Überlebensmodus. Ein guter, hilfreicher Wächter in uns allen.
Doch wenn es eben – zum Glück – nicht permanent um Leben oder Tod geht, dann steht uns dieser Regent richtig fies im Weg und saugt Energie wie blöd. Denn der Notfallmodus ist enorm kostspielig, was unsere Energiereserven angeht. Im Notfall wird alles Unnötige auf Standby geschaltet und alle Energie für Kampf oder Flucht bereit gestellt. Deshalb spukt dann die Verdauung, der Puls, die Atmung, etc. Als Dauerzustand katastrophal und erwiesenermassen sogar lebensverkürzend!
So wird verständlich, warum chronischer Stress so toxisch ist – körperlich wie psychisch
Ein Hund kann ruhig wirken, ansprechbar sein und nach aussen wunderbar «funktionieren» und trotzdem innerlich hoch angespannt sein, verunsichert und sich sehr alleine fühlen. Das kennen wir von Menschen nur zu gut ... Die vertraute Gruppe, das Rudel, die Herde, die Sippe, schützt uns. Aber nur die echten, vertrauten, verlässlichen. Alle anderen werden zur weiteren, latenten Bedrohung. An dieser Stelle kommt die Bindungsqualität ins Spiel. Haben wir eine sogenannt sichere Bindung oder ist diese ambivalent unsicher geprägt? Dazu aber ein anderes mal mehr, denn auch das ist ein Kapitel für sich – ein elementares allerdings.
Was unter Medikation passieren kann
Gerade bei stark dämpfenden Medikamenten besteht die Gefahr, dass der Ausdruck der Angst zwar leiser wird, die Wahrnehmung aber trotzdem bleibt. Oder anders ausgedrückt: wir hindern den Körper an einer natürlichen Reaktion und täuschen den Verstand, auf Kosten des Selbst-vertrauens. Irgendwas geht hier nicht auf, ist nicht kongruent ...
Der Hund in «Menschenhand» kann sich aus einer für ihn überwältigenden Situation nicht frei entziehen. Flucht ist also gestrichen und Kampf wird auch nicht toleriert, unterbunden, korrigiert, sanktioniert oder was auch immer. Der Hund verliert die Selbstwirksamkeit und schnell entsteht ein Gefühl des Ausgeliefert-seins, was erst recht traumatisch enden kann. Übrig bleibt der «Shut Down».
Das kann – je nach Hund – zu einem inneren Erleben von «Ich spüre alles, aber ich kann nichts tun» führen. Nach aussen wirkt der Hund «brav». Nach innen wird es oft nicht sicherer – sondern lediglich stiller ...
Wenn wir Symptome beruhigen, aber Beziehung verlieren
Viele Hundemenschen meinen es gut. Auch viele Tierärzte handeln nach bestem Wissen und Gewissen – was nicht automatisch bedeutet, dass dieses Wissen vollständig ist.
Das Problem ist oft gar nicht das Medikament an sich. Sondern der Kontext, in dem es eingesetzt wird.
Wird ein Hund medikamentös «trainierbar» gemacht, ohne dass:
seine Lebensumstände reflektiert werden
seine Belastungsgrenzen respektiert werden
echte Sicherheit und Co-Regulation stattfinden
… dann besteht die Gefahr, dass wir Dissoziation fördern statt Heilung.
Jetzt sagen sicher die viele: Jaja, da wird natürlich schon darauf geachtet. Doch wenn dies Menschen beurteilen, die wenig bis gar nichts von Neuropsychologie, von Bindungs- oder Entwicklungstrauma verstehen, werden oft wesentliche Faktoren übersehen. Und das macht es so dramatisch – für den Hund! Die Menschen, auf die er angewiesen ist, verstehen ihn nicht wirklich, sehen nicht seine Not, seine wahren Bedürfnisse und übergehen diese somit unabsichtlich permanent. Gut gemeint ist eben nicht immer gut gemacht ...
Dissoziation heisst nicht nur «weg sein», völlig abwesend zu sein. Dissoziation heisst auch: Ich funktioniere – aber ich bin innerlich nicht verbunden. Ich fühle mich leer ...
Das kennen wir aus der Humanpsychologie nur zu gut. Viele Erwachsene arbeiten heute mühsam ihre Prägungstraumata auf, weil sie als Kinder funktionieren mussten. Still. Angepasst. Leistungsfähig. Innerlich allein ... Wer rebelliert hat, bekam noch mehr Probleme. Wer still blieb, alles in sich hinein gefressen hat – was passiert dort, wo sich Energie staut? Es beginnt zu wuchern, zu scheuern, sich zu erhitzen, entzünden, ... Viele Introvertierte werden später krank und nur wenige bringen dies in Zusammenhang.
Tiere können später nicht darüber sprechen. Sie sind uns Menschen ausgeliefert. Deshalb tragen wir eine so grosse Verantwortung, auch für ihr Seelenwohl – das um so vieles schwieriger zu erörtern ist. Weil es nicht sichtbar ist. Nicht messbar und nicht wirklich greifbar. Nur fühlbar. Und erklärbar. Und darüber be-greifbar.
Wann Medikamente sinnvoll sein können – und wann nicht
Es gibt jedoch Situationen, in denen medikamentöse Unterstützung sinnvoll sein und sogar notwendig sein kann. Wir dürfen dankbar sein, dass es diese Möglichkeiten heute gibt – insbesondere bei starken Schmerzen oder akuten Angstzuständen.
Bei klar begrenzten Schocktraumata oder massiver Überforderung können Angsthemmer helfen, die Stressspitze zu senken, um überhaupt wieder Verbindung zu ermöglichen.
Aber – und das ist wichtig!
Was Medikamente nicht ersetzen können:
Beziehung
Sicherheit
soziale Unterstützung
Regulation durch einen präsenten Sozialpartner
Ein Hund heilt nicht, weil er ruhig ist. Ein Hund heilt, weil er sich nicht mehr allein fühlt.

Bevor wir zu Medikamenten greifen, die ja auch immer Nebenwirkungen haben, sollten wir schauen, inwiefern wir den Hund vielleicht auch anders, natürlicher unterstützen können. Gelingt das nicht, dann können Medikamente das Leiden lindern und somit ein wahrer Segen sein.
Klassiker Silvesterangst
Diese betrifft so, so viele unserer Tiere und auch der Wildtiere. Dabei ist es meist nicht der einzelne Knall, welcher dermassen heftig auf die armen Seelen einwirkt. Es sind die nicht enden wollenden Wiederholungen. Die starken Lichtreflexe, die Gerüche, der begleitende Lärm und die Emotionen der Menschen ...
Und genau das macht es so schwierig, Böllerangst neu zu verknüpfen. Geschweige denn, wenn zusätzlich ein traumatisches Erlebnis damit einher geht. Reine Geräuschdesensibilisierung greift hier zu kurz, weil das Trauma multisensorisch gespeichert ist:
Knall
Lichtblitze
Rauch / Geruch
Menschenanspannung
Unvorhersehbarkeit & Wiederholung
Das ist ein komplexer Bedrohungskontext. Wir müssten die jeweiligen Einzelheiten, aufgeteilt in separate Sinneserfahrungen, neu desensibilisieren. Und das mit x-fachen Wiederholungen. Das ist im Alltag fast nicht möglich.
Was hilft realistisch bei Feuerwerksangst oder -Trauma?
Management statt Konfrontation:
Rückzug
gut gedämpfte Umgebung
abgedunkelte Räume
Nähe, Körperkontakt, Co-Regulation
Das ist kein «Vermeiden aus Schwäche», sondern aktive Nervensystem-Protektion. Bei solchen Traumata ist das Ziel nicht: «Der Hund soll das aushalten» sondern: «Der Hund soll nicht erneut über seine Belastungsgrenze kommen.» Jede ungeschützte Überflutung verschärft die Spur.
Ist der Hund lediglich unsicher, ängstlich oder gestresst – also nicht direkt traumatisiert – kann eine sanfte, begleitete Gewöhnung manchmal tatsächlich gelingen. Da es sich jedoch um einen so unnatürlichen, instinktiv bedrohlichen Kontext handelt, ist es im Grunde völlig normal, dass der animalische Instinkt hier greift und das Nervensystem reagiert.

Heilung passiert nicht im Training – sondern in Beziehung
Wie oben beschrieben, können Angsthemmer manchmal unumgänglich und auch hilfreich sein. Manchmal aber genau nicht. Dasselbe gilt für Training. Dies kann punktuell sinnvoll sein. Aber nur, wenn das Nervensystem auch aufnahmefähig ist. Und nur, wenn es nicht dazu dient, den Hund erneut lediglich funktionstüchtig zu machen.
Konditionierung – also das Einüben von Reiz-Reaktions-Mustern – passiert ständig. Bewusst oder unbewusst. Doch sie ist nicht die tiefste Ebene von Lernen.
Darunter liegt eine viel fundamentalere Schicht:
Beziehung. Resonanz. Co-Regulation.
Hier lernen Nervensysteme voneinander. Nicht über Anreize, sondern über Präsenz. Über Kommunikation, über Verbindung. Hier spielen die Emotionen eine viel zentralere Rolle, als die äusseren Faktoren. Wir konstruieren keine künstlichen Szenarien und studieren Choreografien ein, sondern gehen in die bewusste Wahrnehmung, in Resonanz. Und das kann so viel tiefer wirken.
Was viele Hunde mit Angst wirklich brauchen, ist:
weniger Reiz
weniger Druck
weniger Tempo
weniger Erwartung
mehr Dasein
mehr Zeit
mehr echtes Gesehenwerden
Manchmal ist das Wirksamste:
ein geschützter Ort
ein Mensch, der bleibt
kein Eingreifen
kein Korrigieren
kein Optimieren
Nicht, weil man Angst bagatellisiert. Sondern weil man sie nicht dramatisiert.

Das ist gelebte Co-Regulation in Reinform
Genau da beginnt authentische Co-Regulation durch Selbstregulation – und Begleitung hin zu Selbstregulation, vom Co-Regulierten.
Das ist jetzt ein komplexer Satz. Aber wenn man länger darüber sinniert, ein sehr essentieller.
Jedenfalls hilft es oft schon sehr viel mehr, einfach für den Hund da zu sein, so wirklich, mit allem was ich habe und bin. Einfach präsent, im Hier und Jetzt. Ich kann ihm die Angst nicht gänzlich nehmen. Aber ich halte es aus. Mit dir zusammen. Wir stehen das gemeinsam durch. Du und ich, gegen die Gefahr, gegen die Angst. Und zusammen sind wir schon zu zweit. Das fördert die sichere Bindung so viel mehr, als einfach nur gewisse Körperreaktionen zu dämpfen. Ich halte dir die Hand oder Pfote, halte dir den Raum – frei, von weiteren Reizen.
Was kann man sonst noch tun?
Wie gesagt, es ist kein Wettkampf, wer es länger ohne Medikamente schafft. Das kann ebenso fatal sein, wie wenn man unbedacht Medis verabreicht und den Hund damit innerlich alleine lässt. Doch auch Bindung und Co-Regulation hat seine Grenzen. Hat jemand akute Höhenangst, hat er die trotzdem, auch wenn sein engster Vertrauter dabei ist. Ein Kriegsveteran dissoziiert bei entsprechendem Auslösereiz auch in bester Gesellschaft. Das sind schlicht zu grosse Ängste oder zu starke Traumata und da siegt immer der Überlebensinstinkt.
Aber ein Bindungspartner kann das Ganze erleichtern und bei der systematischen Desensibilisierung helfen. Muss ich alleine mit Höhenangst auf den hohen Turm klettern oder habe ich meinen Bindungspartner dabei. und hat der vielleicht genauso Angst wie ich – dann verstärken wir diese gegenseitig noch – oder ist er sicher in dem was er tut und steckt mich vielleicht etwas damit an.
Wir sehen also, es liegt nicht immer daran, dass wir nicht genug sicherer Hafen sind oder zu wenig trainiert haben. Manchmal sind diese Prägungen einfach so stark, dass sie sich nur sehr langsam und mit vielen Schichten dicker Tinte, überschreiben lassen.
Natürliche Mittel können erstaunlich wirksam sein
Angefangen von den sinnvoll ausgewählten Bachblüten, über Phyto- oder Gemmotherapie, bis hin zu GABA (nicht zu verwechseln mit dem Antiepileptika «Gabapentin». GABA steht für Gamma Aminobuttersäure, ist der Gegenspieler von Cortisol und ist in milden Dosierungen als Nahrungsergänzungsmittel frei erhältlich.
Auch da gilt: Qualität vor Quantität.
Es gibt unterschiedliche Produkte und Kombinationen auf dem Markt, mit teils sehr effektiven Co-Faktoren, die erstaunlich wirksam sein können – ohne Nebenwirkungen, ohne zu dämpfen, ohne zu ermüden.
Lass dich beraten!
Konventionellen Tierärzte kennen sich damit allerdings meist nicht wirklich aus. Mit solchen Wirkstoffen sind eher ganzheitliche Tierheilpraktiker vertraut. Falls du niemanden findest, darfst du auch gerne bei uns anklopfen.
Ein leiser Appell
Angst kann eines der schlimmsten Gefühle überhaupt sein – oft sogar quälender als körperlicher Schmerz. Ich schreibe das nicht nur aus Fachwissen, sondern auch aus eigener Erfahrung – bei mir selbst, wie auch unserer Hündin Ava.
Auch ich habe meine heute reiche Lebenserfahrung nicht gratis geschenkt bekommen. Es gab Zeiten in meinem Leben, mit so schweren Migränen und Panikattacken, dass ich teilweise fast die Hoffnung verloren hätte! Und Ava, sie schrie, rannte, sprang verzweifelt in die Höhe und schlug buchstäblich um sich ... Ich kenne viele Formen dieser Qualen. Und genau deshalb weiss ich heute: Es gibt Wege jenseits von Betäubung. Wege über Beziehung, über Integration, über neue neuronale Verknüpfungen. Medikamente können unterstützen. Sie können aber keine Beziehung ersetzen. Und nicht wenige Menschen berichten, dass sie sich unter Psychopharmaka fühlen wie abgestellt, als wären sie nicht mehr sich selbst Als Schutzbefohlene dürfen oder müssen wir sehr fein hinschauen und gut abwägen.
Heilung geschieht meist nicht über Nacht. Sie ist oft ein langer Weg. Ich vergleiche es gerne mit einem Muskelriss, einem Knochenbruch oder einer Nervenentzündung. Geweberegeneration dauert halt einfach. und so ist es auch mit der Seele. Sie braucht so lange sie braucht. Und je tiefer die Verletzung, das Trauma, umso länger kann es dauern.
Aber es lohnt sich! Denn irgendwann kommt nach und nach Erleichterung. Und man wächst sogar daran, bzw. über sich hinaus! Und das ist dann so richtig schön! Das ist die Essenz, das Geschenk daraus!
Fazit
Medikamente können unterstützen. Sie können aber keine Beziehung ersetzen.
Bevor wir Hunde «trainierbar» machen, sollten wir uns fragen:
Fühlt sich dieser Hund wirklich sicher – oder ist er nur still?
Angst verschwindet nicht, weil sie gedämpft wird. Aber sie wird tragbarer, wenn sie geteilt wird.
Und genau dort beginnt echte Veränderung.
Und weisst du was – der Hund kann uns genau da ebenso wunderbar helfen, unsere eigenen Themen aufzulösen. Genau da beginnt dann Tiergestütztes Coaching – bei welchem ich dich von Herzen gerne begleite, falls du dir das wünschst. Dies ist mein Herzensthema, eine Berufung, mein Geschenk des Lebens, aus meiner eigenen Geschichte. Mein Geschenk an dich, wenn du es brauchst und möchtest. 🤍✨








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